31. Oktober 2020 MASKARADE

Ausstellung von Enas Arabi

Wir alle nutzen tagtäglich Masken, um uns in einer uns genehmen Form zu präsentieren. Wir zeigen ein Bild von uns, hinter dem sich Freude und Zufriedenheit, aber auch Angst, Trauer oder Unsicherheit verbergen. Einer syrischen Legende nach gibt es in uns ein magisches Kästchen, in der sich unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit sammeln und mit deren Hilfe wir entscheiden, welche Maske wir in welchem Moment tragen. Um hinter die Maske schauen zu können, benötigen wir einen Schlüssel für das magische Kästchen. Viele Menschen kennen jedoch den passenden Schlüssel für ihr magisches Kästchen nicht und können diesen daher auch nicht mit anderen teilen. Unter den vielen Schlüsseln, die wir für das magische Kästchen haben, müssen wir den richtigen finden, der uns von der Maske befreit.
Enas Arabi aus Swieda in Syrien studierte Malerei an der Kunsthochschule Damaskus von 1994 bis 1999. Von 1999 bis 2000 spezialisierte sie sich in Streetart und Graffiti und arbeitete parallel als Schmuckdesignerin und Bühnenbildnerin. Seit Oktober 2015 lebt sie nun in Dresden. Vor ihrer Flucht hat sie in Syrien, Libanon und Dubai an zahlreichen Ausstellungen wie zum Beispiel der Gulf Sky Exhibition in Dubai mit ihren Kunstwerken teilgenommen. In Dresden nahm sie bereits an Ausstellungen wie NAHNU im Stadtmuseum Dresden und im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft teil und präsentierte ihre Kunst auch schon einmal mit dem Jugend- & Kulturprojekt e.V. im Rahmen der Ausstellung Voices and Images of a new Land im Festspielhaus Hellerau.


Frühere Ausstellungen

01. Oktober 2020 Harvest Moon

von Ana Pireva

Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, den Oktober in der Full Moon Gallery des JKPeV zu begrüßen, als die Eröffnung der Ausstellung „Harvest Moon“ der Künstlerin Ana Pireva! Und was für ein Riesenerfolg! Mehr als 70 Besucher nutzten die klare Vollmondnacht und den strahlenden Erntemond, um eine Reihe von Aquarellen und Tuschezeichnungen der bulgarischen Künstlerin, die derzeit an der HfBK Dresden studiert, zu bewundern.
Jugend- & Kulturprojekt e.V. ist stolz darauf, Anas Werke in den Schauflächen der Full Moon Gallery kunstvoll zu illuminieren. Folkloristische Bezüge aus den bulgarischen Traditionen, die Versammlung von Geistern gemischt mit immer noch lebendigen Legenden und Mythen, faszinierten und inspirierten viele Besucher, die auch die Möglichkeit hatten, ihre Gedanken und Gefühle mit der Künstlerin zu teilen.

o2. September 2020 Vielleicht Gestern

von Angel Vasilev

Am 2. September öffnete die Full Moon Gallery ihre Fenster für den einheimischen Künstler Angel Vasiliev, der seine Ausstellung "Vielleicht Gestern" präsentierte. Der Künstler erklärte, zum Namen "Vielleicht Gestern" oder "Maybe yesterday", es sei eine lustige Erinnerung an ihn selbst, seine Arbeit nicht für morgen ruhen zu lassen, sondern künstlerisch im heute - eben am besten gestern schon - produktiv zu sein. In der Ausstellung der Full Moon Gallery präsentierte Angel sechs Kunstwerke, die durch zwei Jahre Reisen inspiriert wurden.

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Angel Vasilev kommt aus Bulgarien.Er studierte zunächst Kunst an der Kunsthochschule in Lovech, später Kunst und Pädagogik an der Universität “St. Kliment Ohridski” in Sofia. Seit 20 Jahren ist er freischaffender Musiker und bildender Künstler. Er ist Mitglied von “art in action” und “ALOS”, zwei NGOs, die Projekte, internationale Austauschprogramme und Workshops organisieren, mit dem Ziel, Bildung in Richtung Kunst weiterzuentwickeln. In den letzten 3 - 4 Jahren konzentrierte er sich auf Komposition und die Situation um ihn herum. Angel setzt sie mit einem surrealistischen Ansatz in die Malerei um. Er minimiert auch Formen und Perspektive, indem er sie zu abstrakten Kompositionen kombiniert. Seit 2016 arbeitet und lebt er in Dresden.

03. August 2020 facebook

von Jakyeong

 

Am 3. August um 21:00 Uhr öffnet die Full Moon Gallery zum ersten Mal ihre Fenster mit der ersten Ausstellung „Facebook“ der Künstlerin Jakyeong. Sie hat das Leben verschiedener Menschen auf der Straße beobachtet, in Zeitungen dazu gelesen, Flyer und Werbespots betrachtet. In den Augen einer Fremden sehen die Menschen vielleicht nicht so vertraut aus, manchmal wirken sie sogar bizarr.

Jakyeongs Alltag inspirierte sie dazu, diese Erfahrung in ihrer Kunst zu verarbeiten, indem sie verschiedene Figuren und Farben zu seltsamen Themen kombinierte und dabei westliche Motive mit koreanischer Volkskunst vermischte. Gegenwärtig ist ihre Lieblingsfigur der Tiger, der stark mit dem koreanischen Volk und der koreanischen Volkskunst assoziiert wird. Als autodidaktische Malerin entsprechen ihre Werke vielleicht nicht ganz den akademischen Regeln, aber sie fühlt sich frei, verschiedene Materialien und Techniken für ihre Werke anzuwenden.

Jakyeong hat in Bern in der Schweiz und in Bologna in Italien gelebt und arbeitet derzeit in Dresden. Ausstellungen von Jakyeong fanden im Juli 2018 in der Luda Gallery Seoul und im Juli 2019 in einem privaten Ausstellungsraum in Zirtow statt.

 Sie hat das Leben verschiedener Menschen auf der Straße beobachtet, durch Zeitungen, Flyer und Werbespots. In den Augen einer Fremden sehen die Menschen vielleicht nicht so vertraut aus, manchmal wirken sie sogar bizarr.

Jakyeongs Alltag inspirierte sie dazu, diese Erfahrung in ihrer Kunst zu verarbeiten, indem sie verschiedene Figuren und Farben zu seltsamen Themen kombinierte und dabei westliche Motive mit koreanischer Volkskunst vermischte. Gegenwärtig ist ihre Lieblingsfigur der Tiger, der stark mit dem koreanischen Volk und der koreanischen Volkskunst assoziiert wird. Als autodidaktische Malerin entsprechen ihre Werke vielleicht nicht ganz den akademischen Regeln, aber sie fühlt sich frei, verschiedene Materialien und Techniken für ihre Werke anzuwenden.

Jakyeong hat in Bern in der Schweiz und in Bologna in Italien gelebt und arbeitet derzeit in Dresden. Ausstellungen von Jakyeong fanden im Juli 2018 in der Luda Gallery Seoul und im Juli 2019 in einem privaten Ausstellungsraum in Zirtow statt.

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