13. Juli 2022 - 11. August 2022
Vernissage | 13 July 2022 | 20:00

Die Dresdner Künstlerin Anja-Alexandra Kaufhold kreierte in den letzten beiden Jahren detaillierte Naturstudien und besuchte u.a. die Sächsische Schweiz, die Dresdner Heide, die Elbufer, sowie den Fürst Pückler Park um den Einschränkungen im Zuge der Corona Pandemie zu entfliehen. Dabei entstanden zahlreiche Werke, deren Fokus vor allem auf der Darstellung verschiedener Bäume und Wälder liegt. Dabei ist die Künstlerin besonders durch einen spirituellen Zugang zur Natur beeinflusst. Zur Ausstellungseröffnung am 13. Juli in der Full Moon Gallery wird der renommierte Dresdner Künstler Oskar Staudinger sprechen und die KünstlerIn Anja-Alexandra Kaufhold sowie das Thema ihrer Ausstellung vorstellen. Die Vernissage wird zudem musikalisch durch das Dresdner Duo LunaLee begleitet, welches auf erfrischende Weise vielfältige musikalische Einflüsse miteinander verbindet. Die spielerisch-leichten Improvisationen mit Folk- und Blueseinflüssen werden von dem Duo unterlegt mit tiefgründigen deutschen Texten voller Alltagspoesie.

14. Juni 2022 – 12 Juli 2022
Vernissage |14.Juni 2022 | 20:00

Die Künstlerin arbeitet zum größten Teil mit Fundstücken, die von Menschen gemacht und von deren Gebrauch geprägt sind – jedes mit seiner eigenen Geschichte, weggeworfen von Menschen. Dabei geht es Marion Kahnemann darum, diesen Objekten den menschlichen Kontext zurückzugeben – auch, wenn es nun ein anderer ist. Daneben erkundet sie die Möglichkeiten der Interaktion von Textlichem und Visuellem. Der Umgang mit Texten ist Teil eines längeren Prozesses, in welchem sie das Gefundene zueinander in Beziehung setzt. Das Gefundene kann Objekte, Materialien, Texte, Geschichten, Erfahrungen, Begegnungen, „Vergegnungen“ (Buber) oder auch nur einfache Entdeckungen während des Schaffens umfassen. Daraus ergibt sich eine Art Dia-,Tria- oder Tetralog – quasi ein Gespräch zwischen den verschiedenen Materialien, den Farben, Formen, Texten, Subtexten, ihr selbst, dem Betrachter usw. Dabei geht es in keinster Weise um eine Illustration der Texte. Neben biblischen und rabbinischen Texten rückten in den letzten Jahren zunehmend die Lyrik und Prosa von Else Lasker-Schüler, Rose Ausländer, Yehuda Amichai und Peter Weiss ins Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

 

14. April 2022 - 14. Mai 2022
Vernissage |14. April 2022 | 20:00
Finissage & Auktion |14. Mai 2022 | 20:00

Die Full Moon Gallery möchte die ukrainischen Geflüchteten in ihrer schweren Zeit so gut wie möglich unterstützen. Deshalb organisiert das Team der Galerie eine Ausstellung von Oleksandra Kulikovska & Dresdner KünstlerInnen. Diese werden einen Monat lang ausgewählte Kunstwerke ausstellen und diese am Ende der Ausstellung in einer “Charity Art Auction” in der Full Moon Gallery zum Verkauf anbieten. Die Spenden aus der Auktion gehen direkt an die ukrainische Flüchtlingshilfe. Die Auktion findet am 14. Mai statt und wird von dem Künstler und DJ NimasterBlaster moderiert, der auch die After-Show-Party musikalisch bestreiten wird.

Oleksandra Kulikovska

In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht die aus der Ukraine stammende Oleksandra Kulikovska aktiv das Wesen von Identität, psychischen Störungen, Angst, Tod, Krieg und Gewalt. Man hat oft Angst vor „schwierigen Themen“, aber die Künstlerin ist sich sicher, dass dies eine ehrliche Sicht auf die Realität behindert. Wenn man ehrlich auf die Realität schaut, kann man etwas verändern und diese Welt zu einem besseren Ort machen.


EROTISCHE GESCHICHTEN @ Full Moon Gallery

Im Rahmen der Finissage „Female sexuality beyond taboo“ Ausstellung von IVA BOYTCHEVA

12.04.2022 / 20:00

Lesung mit Madame Anné
Mit möglicherweise frivolen Liederlichkeiten & leichten sittlichen Verfehlungen.
 
Textperformance mit CocoN
Harald und Vanessa lieben es, Liebe zu machen.
 
Eintritt frei!

 

 

Female sexuality beyond taboo

Ausstellung von Iva Boytcheva
Finissage 12.04.2022 / 20:00 / Music: Paul Geigerzähler

Die Ausstellung zeigt äußerst mutige Blicke auf weibliche Sexualität und die unterschiedlichen Facetten zwischen Lust und Leid, zwischen Körper, Seele, Freiheit, Zwang und neuen Horizonten. In den Bildern kommen persönliche Erfahrungen einer jungen Frau von heute zum Ausdruck, die zwischen fest abgesteckten Spielräumen respektive Spielregeln und der Durchbrechung von Grenzen und gesellschaftlichen Konventionen, ihren Weg sucht.
Dazu kommt noch die Dimension eines Lebens in Bewegung über nationalen, regionalen und kulturellen Grenzen hinweg. Es ist die Freiheit der Migrantin, der Frau mit Rucksack, die ihre Zugehörigkeiten sucht und neu kreiert. Gezeigt wird ein Lebensweg, bei welchem der eigene Körper nicht verraten, sondern immer mitgenommen wird.
In den Bildern von Iva Boytcheva wird deutlich, dass es der eigene Körper ist, in dem die Verhandlungen stattfinden. Der weibliche Körper wird hier als Spielort und Instrument sichtbar und spürbar gemacht. Die Ausstellung zeigt Themen wie allein sein und in Beziehung sein, Sehnsucht, Menstruation, Schwangerschaft, Abbruch, erneute Hoffnung. In all diesen Thematisierungen werden fremde Zuschreibungen und alte Tabus infrage gestellt und aufgebrochen.
Die Bilder sind direkt und expressiv. Sie kommen rüber wie momentane Explosionen von tiefen Schichten und leidvollen Erfahrungen. Wer sich darauf einlässt wird gefordert in diesen Strudel hineinzusteigen und so auch zu neuen Sichten und freudvollen Empfindungen zu gelangen.

Mehr über den Künstlerin: www.ivart.de

Die Ausstellung ist vom 18.03.-13.04.2022 verfügbar

MISCHWESEN

Ausstellung von Alabaster Becher

16.02.-17.03.2022

Der zivilisationsgemachte technische Fortschritt bringt bekanntlich immense Folgen auf verschiedenen Ebenen mit sich. Diese sind in der Regel erst mit zeitlichem Verzug spürbar. Die Bibel kategorisiert in „Gut & Böse“ um zu erklären, wieso bereits die allerersten Menschen ihre Welt verlassen mussten.
Darauf bezugnehmend entwickelt der Künstler Alabaster Becher unter dem Titel Mischwesen - Ohne Angst und ohne Hoffnung seine künstlerische Position: Der Mensch, verstanden als eine Spezies, nimmt diese destruktiven Vorgänge nicht in Kauf weil er „böse“ ist oder „Böses“ will. Sondern weil ein Forschungsgeist in ihm wohnt, der konstitutiv für seine Spezies ist. Ein unbezwingbares, sich aufdrängendes Interesse an der Grenze des Möglichen und wie weit diese noch dehnbar ist.
Die in der aktuellen Werkschau gezeigten Arbeiten sind kleine Einblicke in einzelne Serien des über Jahre gewachsenen Bilderkanons. Alle Serien stehen sowohl thematisch als auch in ihrer Materialität miteinander in Beziehung. Wie zum Beispiel die aus den Scherenschnitten brainworks verbleibenden Papierschnipsel, die in der Serie i´d like to rent some bodyparts zum analogieschaffenden Element avancieren. Die Überreste einer Serie werden zur zentralen Motivik einer Anderen. Sie suchen, aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln, eine Annäherung an den thematischen Kern. Dabei möchte er nicht moralisieren. Nicht die binäre Kategorisierung zwischen „Gut & Böse“ wird bedient, auch keine Lösung entworfen. Er dokumentiert lediglich die Faszination am Erkenntnisgewinn durch Beobachtung nach elaborierter Manier der Spezies Mensch.
Weitere Details in Wort und (bewegtem) Bild auf der Homepage www.alabasterbecher.de

no fear

Fotoausstellung von Hajnal Szolga

18.01.2022 - 15.02.2022

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus verschiedenen Fotoserien der Künstlerin. Die Kunstwerke sind visuelle Erzählungen und sollen widersprüchliche Gedanken und Emotionen beim Betrachter provozieren. Der idyllische Moment wird von Bedrohung überschattet, die Schlinge zieht sich um die Protagonisten, ein mystischer Schleier verhüllt die leuchtende Landschaft. Die ambivalenten ästhetischen Bezüge lösen innere Konflikte aus, indem sie gleichzeitig Bekanntes evozieren und Unbewusstes an die Oberfläche bringen. Die Schöpferin möchte den persönlichen Bezug zu negativen Erfahrungen darstellen, wie zum Beispiel die Angst. Die Ursachen von Ängsten sind womöglich offensichtlich, aber die Empfindungen dazu und ihre Auswirkungen sind unvorhersehbar und unbekannt. Jenseits dieser Themen spiegeln sich Analogien in der technischen Ausführung wider. Während das narrative Konzept und die klassische Fotoentwicklung bewusste Prozesse sind, sind experimentelle Verfahren unwiederholbare, zufällige Prozesse. Künstlerische Techniken, wie das Bleichen, Fotogrammetrieren, Gravieren und Maskieren verstärken das dramatische Erlebnis und erwecken die Oberfläche zum Leben: Lichtwesen und Geister entstehen!

Weihnachts-Kunst-Markt

03.12.2021 - 06.01.2022

Feierlich sollte der Weihnachts-Kunst-Markt in der Full Moon Gallery zum nächsten Vollmond eröffnet werden. Corona hat uns da leider wieder in die Suppe gespuckt, aber davon lassen wir uns nicht den Appetit verderben.
In den Außenfenstern der KulturCentrale werden vom 3. Dezember bis zum 6. Januar 2022 zahlreiche einzigartige Werke lokaler KünstlerInnen im Rahmen des Weihnachts-Kunst-Marktes ausgestellt und auch für einen schmalen Taler angeboten. Wer also seine Liebsten mit einem kunstvollen Geschenk unterm Weihnachtsbaum überraschen möchte oder einfach auf der Suche nach neuen Kunstwerken ist und sich dem traditionellen Kunstmarkt finanziell nicht gewachsen fühlt, sollte sich unbedingt auf den Weg zu uns machen. Mit der Ausstellung möchte der JKPeV lokale KünstlerInnen unterstützen, die durch die Corona Pandemie und die damit verbundene Krise des Kultursektors aktuell einer enormen wirtschaftlichen Belastungsprobe ausgesetzt sind.

Faszination des Seins und des Göttlichen

Hans-Jürgen Andersen

Vernisage 19.11.2021 / 20:00
Pünktlich zum Vollmond im November feiert Hans-Jürgen Andersen die Vernissage seiner Ausstellung „Die Faszination des Seins und des Göttlichen“. In der Full Moon Gallery präsentiert er am 19. November 2021 eine Auswahl seiner Malerei-Grafik-Collagen. Den Abend begleitet der Maler musikalisch selbst auf der Gitarre mit Liedern aus der eigenen Feder.
Der 1949 geborene Dichter, Komponist und Maler schloss 1975 sein Studium an der Hochschule für Musik in Dresden ab. Im selben Jahr begann er auch freiberuflich als Musiker zu arbeiten. Im Künstlerbund Dresden e.V. ist er seit 2002 Mitglied.
Im Laufe seines Schaffens als Liedermacher stellte Hans-Jürgen Andersen fest, dass sich nicht all seine Gefühle und Illusionen in Ton und Wort fassen ließen. So entwickelte er sich über die Zeit zum Zweiwegekünstler und widmete sich immer intensiver der Malerei. Mit seiner einzigartigen Technik entlockt er den unterschiedlichsten Materialien Leben. Seine Faszination des Seins und des Göttlichen spiegelt sich dabei poesievoll in seinen Bildern wider.

 

Kapriolen - Concert & Exhibition

Peter Koch

20.10.2021 - 17.11.2021

Peter Koch kommt ursprünglich von der Ostsee und lebt seit über 30 Jahren als freischaffender Künstler in Dresden. Dabei bewegt er sich sehr virtuos zwischen Malerei und Musik. Er genießt jeden Moment, in welchem er in der Kreativität seinen Gefühlen Ausdruck verleihen kann.
Während seines Studium baute er Kontakt zu einigen namhaften Künstlern der DDR wie Dieter Weidenbach, Horst Peter Meyer und Joachim Kuhlmann auf, um von ihnen zu lernen. Dabei konzentrierte er sich auf maritime Impressionen und Momente des dörflichen Lebens.
Peter Koch liebt die Ästhetik, lebt und arbeitet gern aus dem Bauch heraus und entwickelte in den letzten Jahren einen Hang zum Experimentellen. Die Eröffnung der Ausstellung wird zugleich die Record Release Party für seine neu CD "KAPRIOLEN" sein.

 

Über die Zeichnung hinaus

ANNE ROSINSKI 21.09.2021 20:00

Zum Septembervollmond laden wir euch ganz herzlich zur Vernissage unserer neuen Ausstellung in die Full Moon Gallery ein! Am 21. September 2021 um 20 Uhr eröffnen wir Anne Rosinski’s Ausstellung „Über die Zeichnung hinaus“.
Die bildende Künstlerin Anne Rosinski begreift ihre Werke als Repräsentationen emotionaler Landschaften.
Aktuell liegt der Fokus ihrer figürlichen Arbeiten auf dem Ertasten, Beschreiben und Zeigen der Oberflächen von Gefühlslandschaften. Dabei erweitert sie landschaftliche Darstellungen um grafische Strukturen, weit über das Skizzenhafte einer künstlerischen Zeichnung hinaus. Der Zauber liegt in der absoluten Freiheit, den flüchtigen Moment einer Linie zu begleiten, bis die Grenze zwischen Malerei und Zeichnung verschwimmt.
The dissolution of the graphite material produces a multitude of shades and gradations of gray. A point condenses into a hatching and the paper becomes a source of light. Light and dark, proximity and distance begin to take shape.
Dabei werden Rosinskis Werke zum Spiegel emotionaler Innenräume.

www.anne-rosinski.de

web copy

DAS EWIGE. Current Exhibition of BENUZ (Mexico)
Finissage

Finissage

11.09.2021 / / 20:00

DAS EWIGE.

Ausstellung von Benuz (Mexiko)

Ein Fusion-Event, bei dem Kunst auf Unternehmertum trifft – am Samstag, dem 21. August,st um 20:00 Uhr in der KulturCentrale

Diesmal habt ihr die Möglichkeit, die neuen Werke unseres Full-Moon-Gallery-Künstlers Full Moon Gallery Artist, BENUZzu sehen. Benuz ist ein 1977 in Mexiko-Stadt geborener Graffiti-Künstler, der durch das Skateboarden erstmals mit Graffiti in Berührung kam. Es dauerte nicht lange, bis er erkannte, dass Graffiti und Street Art seine Hauptleidenschaften werden würden. In den frühen 2000er Jahren entwickelte Benuz einen einzigartigen und technisch ausgefeilten Graffiti-Stil, der auf Kalligrafie basiert. Er integrierte die Kalligrafie auf nicht-textuelle Weise in seinen Stil, indem er neue Symbole zeichnete, die die Schriftsprache ersetzen, aber dennoch Ähnlichkeit mit geschriebenen Texten haben. Im Laufe der Jahre wurde Benuz in der mexikanischen Graffiti-Szene als einer der Pioniere der Kalligrafie-Graffiti-Bewegung bekannt. Heute sind seine avantgardistischen Kunstwerke in der weltweiten urbanen Kunstszene weithin anerkannt, und er ist zu einer Inspirationsquelle für viele junge und aufstrebende Graffiti- und StraßenkünstlerInnen auf der ganzen Welt geworden. Seine kommende Ausstellung in der Full Moon Gallery trägt den Titel DAS EWIGE. Diese Ausstellung ist dem Thema der Zyklizität der Zeit gewidmet und wie ihre Ergebnisse in jede Epoche einfließen.

Und hier trifft KUNST auf UNTERNEHMERTUM!

Benuz hat für seine Kunstwerke in unserer Full-Moon-Gallery-Ausstellung nicht einfach irgendein Papier verwendet, sondern ein spezielles Graspapier, das von dem jungen Dresdner Start-up "MATABOOKS"hergestellt wird. Das Team von MATABOOKS hat sich darauf spezialisiert, nachhaltige, vegane und umweltfreundliche Papiere und Bücher aus Gras herzustellen. CEO und Gründer Kay Hedrich wird uns einen Einblick geben, wie er dieses grüne Start-up gegründet und entwickelt hat und was es braucht, um eine Idee zu entwickeln und sie zu einem erfolgreichen Unternehmen zu machen! Und da dieser Abend nicht nur der Kunst, sondern auch dem Unternehmertum gewidmet ist, nutzt das JKPeV-Team die Gelegenheit, euch eines unserer aktuellen Projekte vorzustellen:"GAME-CHANGER". Das Hauptziel des Projekts ist es, die unternehmerischen Kompetenzen derer, die UnternehmerInnen werden wollen, aufzubauen und weiterzuentwickeln. Wir werden euch die Lernressourcen vorstellen, die JKPeV zusammen mit internationalen Partnerorganisationen entwickelt hat, damit ihr mit allen notwendigen Fähigkeiten ausgestattet werdet, um in der Praxis mit der Arbeit an eurer Geschäftsidee zu beginnen!

Dies ist nicht einfach ein gewöhnlicher Full-Moon-Gallery-Abend, sondern ein Abend voller Kunst, Unternehmergeist, Denkanstößen und kreativen Impulsen!  Also: Save the Date und seid dabei!

Links für weiterführende Informationen:

Benuz´s website: https://www.flight-at-night.com/

Matabooks: https://www.matabooks.de/

Game-Changer project: https://gamechanger-project.eu/en/

Totem

Jakyeong Jeong // Finissage 20.08.2021 // 20:00

Ein Jahr nach ihrer ersten Ausstellung in der Full Moon Gallery freuen wir uns nun, euch die Künstlerin Jakyeong mit ihrer neuen Ausstellung „Totem“ zum zweiten Mal in der Full Moon Gallery präsentieren zu können. Jakyeong’s neue Kunstwerke zeigen alte koreanische Totemfiguren, die mit verschiedenen Materialien geschaffen wurden und durch erstaunliche Farb- und Lichteffekte begeistern.

Die verwendeten Farben sind Anklänge an alte Buddha-Tempel, sodass ihre Figuren anmutig und liebenswert aussehen. Motive wie der Tiger werden zudem stark mit volkstümlicher koreanischer Kunst assoziiert.

Ihr modernes „Totem“ ist eine Assemblage-Arbeit auf Leinwand mit Dominosteinen aus Holz und Leuchtbändern, welche den Blutfluss repräsentieren.

Durch die Farbarbeiten und das Experimentieren mit un-gewöhnlichen Effekten verleiht die Künstlerin ihren Wesen und ihren Emotionen Ausdruck.

Jakyeong hat in Bern in der Schweiz und in Bologna in Italien gelebt und arbeitet derzeit in Dresden. Ausstellungen von Jakyeong fanden im Juli 2018 in der Luda Gallery Seoul und im Juli 2019 in einem privaten Ausstellungsraum in Zirtow statt.

NACHTWESEN

Flux Wild 17. July 2021

Die neue NACHTWESEN Serie von Atelierbildern des niederländischen Künstlers Flux Wildly, ist seine erste Atelierarbeit seit 10 Jahren. Diese Gemälde zeigen eine Technik die er bisher nicht in seinen Kunstwerken verwendet hat. Einige dieser Kreaturen sind brandneue Kreationen, während andere wiedergefunden wurden, verstreut über die Seiten seiner verschiedener Skizzenbücher im Laufe der Zeit. Die NACHTWESEN-Serie ist so künstlerisch kalkuliert, dass sie sich die eigentliche Malarbeit für den Schluss aufspart. www.fluxwildly.com

Übersetzungsarbeiten

Jens Küster

Opening 24. Jun 2021 // 20.00

Die Bildkonstruktionen sind Endergebnisse von Übersetzungsarbeiten. Dabei versucht der Künstler Notationssysteme zu entwickeln, die hörbare Rhythmikgebilde sichtbar machen sollen.
Jens Küster stand lange im Austausch mit Musikern, die nordindische Rhythmik in ihr musikalisches Konzept einbezogen und vertiefte dadurch sein Verständnis. Dieses Rhythmiksystem hat eine mehrere Jahrhunderte alte Tradition und so liegt sein derzeitiges Hauptaugenmerk im Anschauen und Entdecken von Verbindungslinien zur Jetztzeit, da er davon ausgeht, dass musikalische Konzepte Gesellschaftskonstruktionen spiegeln.

Die Kunst ist ein Abenteuer

Leonore Adler

Vernissage 26 May 2021 // 2021

Und das beginnt für mich im Atelier und vor der eigenen Haustür. Viele denken, Abenteuer erlebt man nur, wenn man weit weg ist. Aber das stimmt nicht! Abenteuer kann ich überall erleben, ich muss sie nur entdecken und mich auf Ungewissheit einlassen, raus aus gewohnten Ritualen, was anderes machen. Ich experimentiere gerne mit Farbe und Form. Das Weiß des Malgrundes wird zur Herausforderung. Der erste Farbauftrag wird zum „Urknall“, aus dem sich alles weitere entwickelt. Die Assamblage erlaubt einen spielerischen Umgang mit den Mitteln. Alte Schichten werden teilweise entfernt, Reste von neuen Schichten überlagert. Wie unsere Erinnerungen, die teilweise vergessen oder umgedeutet und von neueren Erinnerungen verändert werden. Meine Arbeit ist prozessgebunden und das Ergebnis somit nicht vorhersehbar. Daher sind meine Bilder auch niemals „fertig“, vielmehr befinden sie sich in einem einstweiligen Zustand der Ruhe. Manche bleiben so. Andere hole ich nach einiger Zeit wieder hervor und überarbeite sie nochmals. Ob sie dadurch besser werden, weiß ich nicht. Für mich ist wichtig, dass sie sich verändern.

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About beauty and truth

Joachim Rauch

Am Dienstag (27/04/2021) war der April-Vollmond und die Ausstellung von Joachim Rauch ‘About Beauty and Truth’. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Mai zu sehen. Kommen Sie vorbei und schauen sie die Kunstwerke an.

Joachim Rauch hat sich sein Leben lang mit Kunst beschäftigt, als Künstler, Galerist und Sammler. Er ist als Maler und Bildhauer tätig und arbeitet in den Genres Malerei, Plastik und Zeichnung. Sowohl in der Form, als auch in der Farbe sucht er den expressiven Ausdruck. Er setzt sich mit der Natur in seinen Landschafts- und Bergansichten auseinander. Auch die menschliche Figur und die Psychologie der menschlichen Existenz ist ein immer wiederkehrendes Thema in seinen Arbeiten. Seine Werke sind der Wahrheit, der Schönheit und der pantheistischen Weltanschauung gewidmet. Joachim Rauch lebt seit einem Jahrzehnt im Raum Dresden. Sein Gesamtwerk findet man unter: www.joachim-rauch.de www.joachim-rauch.de

27. Februar 2021 Peter Koch

Peter Koch kommt ursprünglich von der Ostsee und lebt seit über 30 Jahren als freischaffender Künstler in Dresden. Dabei bewegt er sich sehr virtuos zwischen Malerei und Musik. Er genießt jeden Moment, in welchem er in der Kreativität seinen Gefühlen Ausdruck verleihen kann. Während seines Studium baute er Kontakt zu einigen namhaften Künstlern der DDR wie Dieter Weidenbach, Horst Peter Meyer und Joachim Kuhlmann auf, um von ihnen zu lernen. Dabei konzentrierte er sich auf maritime Impressionen und Momente des dörflichen Lebens. Peter Koch liebt die Ästhetik, lebt und arbeitet gern aus dem Bauch heraus und entwickelte in den letzten Jahren einen Hang zum Experimentellen.

28. januar 2021 INGO R

Wer die Neustadt und das Hecht kennt, kennt auch Ingo R. Tanzend, diskutierend, rauchend, unermüdlich. Die Künstlerin ist der wohl aufregendste Import, den der Schwarzwald zu bieten hatte und bereichert das Viertel mit Szene. Ein Besuch in ihrem Atelier und Zuhause.

In Ingos Reich riecht es nach Rauch und Rauchwerk, keine glatte Wand lässt das Auge ruhen. Aus allen Winkeln blicken Gesichter, Geister, Damönen. Person und Kunst Ingo R sind nicht voneinander zu trennen. Der Tisch trägt Pinselstriche, der Kachelofen ist eine kleine Galerie, das Schlafzimmer ein Lager. Auf die Frage, wie sie zur Kunst kam, schaut Ingo wie der Baum, den man fragt, warum er Wurzeln hat. Fotografie, Bildhauerei, Malerei – „Das ist alles in mir drin. Ich habe mit Kunst zu tun, seit ich lebe.“ Wenn ‚etwas raus will‘, steht Ingo zehn Stunden an der Staffelei, ohne Unterbrechung. Man glaubt es, in Anbetracht ihrer sehnigen Arme, des knopfäugigen festen Blicks und des starken Willens. Ihre Hände sind glatt, mit filigranen Fingern, wie die eines jungen Mädchens. Ihre Stimme ein rauer Blues.

Ingo kam vor 24 Jahren nach Dresden. Dresden ist eine Station nach vielen: in den 70ern bereiste sie allein die Türkei und Nordafrika, es folgten 15 Jahre Zürich, acht Jahre Philadelphia, dann Paris. Immer lebte sie in Künstlergruppen, tauschte sich aus, inhalierte die andere Kultur. „Ich kenne Leute aus der ganzen Welt. Ich kann mich überall bewegen.“ Lange arbeitete sie in der Kunsttherapie: im Hospiz, im Entzug, mit Jugendlichen. „Die arbeiteten teilweise komisch“, sagt sie nachdenklich und meint damit die Einrichtungen. „Mit Zuckerbrot und Peitsche.“ Sie selbst redete Tacheles mit den Jugendlichen, stellte ihre Regeln auf, gab eine extra Ration Zigaretten, lud ‚zum Auskotzen‘ in ihr Atelier ein und hörte zu. Nach dreißig Jahren wollte sie ihr eigenen Ding machen.

„Dresden ist mein Zuhause geworden. Hier lernst du Kulturschaffende aus der ganzen Welt kennen“, sagt Ingo, zieht ihren Lippenstift nach und tupft das überschüssige Rot mit einem Tüchlein fort. „Klar, es ist schon Hardcore, was hier abgeht. Aber ich bin zuversichtlich.“ Ihre Vision für die Zukunft? „Deutschland nazifrei.“ Ingo R lebt und arbeitet weiter, mit viel natürlicher Neugier, selbstverständlichem Humanismus und einem wilden Herzen, so rot und frisch wie ihr Lippenstift.

Alex Affenzahn + Gabriele Nagel

05. Dezember 2020 Corona Moon

Von Ljuben Stoev (*1939 – †2016) – Sofia / Bulgarien

Soziale Außenseiter und die Lebensumstände der Menschen in seiner Heimat Bulgarien definieren zu großen Teilen das künstlerische Schaffen des Malers und Grafikers Ljuben Stoev. Ausgebildet an den Hochschulen für Bildende Künste in Sofia und Dresden, ent-wickelte er eine individuelle, mit Ironie und Humor versehene Ästhetik zur Darstellung sozialkritischer Themen. Dabei kombiniert er eigene grafische und malerische Werke ge-konnt mit Gegenständen aus dem alltäglichen Leben und präsentiert dem Betrachter ein visuelles Theater des Absurden. Virtuos bewegt sich der Künstler hierbei zwischen den Genres Collage und Installation.

Demgegenüber steht Ljuben Stoev’s Frühwerk, welches sich unter anderem thematisch mit den Impressionen der von ihm bereisten Länder beschäftigt. Als Reisender auf bulga-rischen Handelsschiffen während der 70er Jahre beschreibt er seine Eindrücke auf Holzschnitten und in Tuschezeichnungen. Stilistisch noch am Realismus der 20er Jahre orientiert, entwickelt er dabei jedoch schon seine eigene expressionistische Ausdrucks-form, welche das gesamte Lebenswerk dieses vielseitigen Künstlers durchdringt.

Als prägende Figur der bulgarischen Kunstszene war Ljuben Stoev in zahlreichen Aus-stellungen in seiner Heimat und im Ausland vertreten. Sein Werk gliedert sich in thematische Zyklen. Einige davon sind in diesem Herbst erstmals in Dresden zu sehen. "Dreimal um die Welt - Grafik und Malerei" wurde im Weltclub ausgestellt. Zeitgleich zur aktuellen Ausstellung "Und die im Dunkeln sieht man nicht" in der Städtischen Galerie Dresden präsentiert auch der Jugend- & Kul-turprojekt e.V. bedeutende Ausschnitte aus dem beeindruckenden Werk dieses bulgarischen Künst-lers in der Full Moon Gallery.

Coco N

31. Oktober 2020 MASKARADE

Ausstellung von Enas Arabi

Wir alle nutzen tagtäglich Masken, um uns in einer uns genehmen Form zu präsentieren. Wir zeigen ein Bild von uns, hinter dem sich Freude und Zufriedenheit, aber auch Angst, Trauer oder Unsicherheit verbergen. Einer syrischen Legende nach gibt es in uns ein magisches Kästchen, in der sich unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit sammeln und mit deren Hilfe wir entscheiden, welche Maske wir in welchem Moment tragen. Um hinter die Maske schauen zu können, benötigen wir einen Schlüssel für das magische Kästchen. Viele Menschen kennen jedoch den passenden Schlüssel für ihr magisches Kästchen nicht und können diesen daher auch nicht mit anderen teilen. Unter den vielen Schlüsseln, die wir für das magische Kästchen haben, müssen wir den richtigen finden, der uns von der Maske befreit.

01. October 2020 Harvest Moon

von Ana Pireva

Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, den Oktober in der Full Moon Gallery des JKPeV zu begrüßen, als die Eröffnung der Ausstellung „Harvest Moon“ der Künstlerin Ana Pireva! Und was für ein Riesenerfolg! Mehr als 70 Besucher nutzten die klare Vollmondnacht und den strahlenden Erntemond, um eine Reihe von Aquarellen und Tuschezeichnungen der bulgarischen Künstlerin, die derzeit an der HfBK Dresden studiert, zu bewundern.
Jugend- & Kulturprojekt e.V. ist stolz darauf, Anas Werke in den Schauflächen der Full Moon Gallery kunstvoll zu illuminieren. Folkloristische Bezüge aus den bulgarischen Traditionen, die Versammlung von Geistern gemischt mit immer noch lebendigen Legenden und Mythen, faszinierten und inspirierten viele Besucher, die auch die Möglichkeit hatten, ihre Gedanken und Gefühle mit der Künstlerin zu teilen.

o2. September 2020 Vielleicht Gestern

von Angel Vasilev

Am 2. September öffnete die Full Moon Gallery ihre Fenster für den einheimischen Künstler Angel Vasiliev, der seine Ausstellung "Vielleicht Gestern" präsentierte. Der Künstler erklärte, zum Namen "Vielleicht Gestern" oder "Maybe yesterday", es sei eine lustige Erinnerung an ihn selbst, seine Arbeit nicht für morgen ruhen zu lassen, sondern künstlerisch im heute - eben am besten gestern schon - produktiv zu sein. In der Ausstellung der Full Moon Gallery präsentierte Angel sechs Kunstwerke, die durch zwei Jahre Reisen inspiriert wurden.

Angel Vasilev kommt aus Bulgarien.Er studierte zunächst Kunst an der Kunsthochschule in Lovech, später Kunst und Pädagogik an der Universität “St. Kliment Ohridski” in Sofia. Seit 20 Jahren ist er freischaffender Musiker und bildender Künstler. Er ist Mitglied von “art in action” und “ALOS”, zwei NGOs, die Projekte, internationale Austauschprogramme und Workshops organisieren, mit dem Ziel, Bildung in Richtung Kunst weiterzuentwickeln. In den letzten 3 - 4 Jahren konzentrierte er sich auf Komposition und die Situation um ihn herum. Angel setzt sie mit einem surrealistischen Ansatz in die Malerei um. Er minimiert auch Formen und Perspektive, indem er sie zu abstrakten Kompositionen kombiniert. Seit 2016 arbeitet und lebt er in Dresden.

03. August 2020 facebook

von Jakyeong

 

Am 3. August um 21:00 Uhr öffnet die Full Moon Gallery zum ersten Mal ihre Fenster mit der ersten Ausstellung „Facebook“ der Künstlerin Jakyeong. Sie hat das Leben verschiedener Menschen auf der Straße beobachtet, in Zeitungen dazu gelesen, Flyer und Werbespots betrachtet. In den Augen einer Fremden sehen die Menschen vielleicht nicht so vertraut aus, manchmal wirken sie sogar bizarr.

Jakyeongs Alltag inspirierte sie dazu, diese Erfahrung in ihrer Kunst zu verarbeiten, indem sie verschiedene Figuren und Farben zu seltsamen Themen kombinierte und dabei westliche Motive mit koreanischer Volkskunst vermischte. Gegenwärtig ist ihre Lieblingsfigur der Tiger, der stark mit dem koreanischen Volk und der koreanischen Volkskunst assoziiert wird. Als autodidaktische Malerin entsprechen ihre Werke vielleicht nicht ganz den akademischen Regeln, aber sie fühlt sich frei, verschiedene Materialien und Techniken für ihre Werke anzuwenden.

Jakyeong hat in Bern in der Schweiz und in Bologna in Italien gelebt und arbeitet derzeit in Dresden. Ausstellungen von Jakyeong fanden im Juli 2018 in der Luda Gallery Seoul und im Juli 2019 in einem privaten Ausstellungsraum in Zirtow statt.