Frühere Ausstellungen

About beauty and truth

Joachim Rauch

Am Dienstag (27/04/2021) war der April-Vollmond und die Ausstellung von Joachim Rauch ‘About Beauty and Truth’. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Mai zu sehen. Kommen Sie vorbei und schauen sie die Kunstwerke an.

Joachim Rauch hat sich sein Leben lang mit Kunst beschäftigt, als Künstler, Galerist und Sammler. Er ist als Maler und Bildhauer tätig und arbeitet in den Genres Malerei, Plastik und Zeichnung. Sowohl in der Form, als auch in der Farbe sucht er den expressiven Ausdruck. Er setzt sich mit der Natur in seinen Landschafts- und Bergansichten auseinander. Auch die menschliche Figur und die Psychologie der menschlichen Existenz ist ein immer wiederkehrendes Thema in seinen Arbeiten. Seine Werke sind der Wahrheit, der Schönheit und der pantheistischen Weltanschauung gewidmet. Joachim Rauch lebt seit einem Jahrzehnt im Raum Dresden. Sein Gesamtwerk findet man unter: www.joachim-rauch.de www.joachim-rauch.de

27. Februar 2021 Peter Koch

Peter Koch kommt ursprünglich von der Ostsee und lebt seit über 30 Jahren als freischaffender Künstler in Dresden. Dabei bewegt er sich sehr virtuos zwischen Malerei und Musik. Er genießt jeden Moment, in welchem er in der Kreativität seinen Gefühlen Ausdruck verleihen kann. Während seines Studium baute er Kontakt zu einigen namhaften Künstlern der DDR wie Dieter Weidenbach, Horst Peter Meyer und Joachim Kuhlmann auf, um von ihnen zu lernen. Dabei konzentrierte er sich auf maritime Impressionen und Momente des dörflichen Lebens. Peter Koch liebt die Ästhetik, lebt und arbeitet gern aus dem Bauch heraus und entwickelte in den letzten Jahren einen Hang zum Experimentellen.

28. januar 2021 INGO R

Wer die Neustadt und das Hecht kennt, kennt auch Ingo R. Tanzend, diskutierend, rauchend, unermüdlich. Die Künstlerin ist der wohl aufregendste Import, den der Schwarzwald zu bieten hatte und bereichert das Viertel mit Szene. Ein Besuch in ihrem Atelier und Zuhause.

In Ingos Reich riecht es nach Rauch und Rauchwerk, keine glatte Wand lässt das Auge ruhen. Aus allen Winkeln blicken Gesichter, Geister, Damönen. Person und Kunst Ingo R sind nicht voneinander zu trennen. Der Tisch trägt Pinselstriche, der Kachelofen ist eine kleine Galerie, das Schlafzimmer ein Lager. Auf die Frage, wie sie zur Kunst kam, schaut Ingo wie der Baum, den man fragt, warum er Wurzeln hat. Fotografie, Bildhauerei, Malerei – „Das ist alles in mir drin. Ich habe mit Kunst zu tun, seit ich lebe.“ Wenn ‚etwas raus will‘, steht Ingo zehn Stunden an der Staffelei, ohne Unterbrechung. Man glaubt es, in Anbetracht ihrer sehnigen Arme, des knopfäugigen festen Blicks und des starken Willens. Ihre Hände sind glatt, mit filigranen Fingern, wie die eines jungen Mädchens. Ihre Stimme ein rauer Blues.

Ingo kam vor 24 Jahren nach Dresden. Dresden ist eine Station nach vielen: in den 70ern bereiste sie allein die Türkei und Nordafrika, es folgten 15 Jahre Zürich, acht Jahre Philadelphia, dann Paris. Immer lebte sie in Künstlergruppen, tauschte sich aus, inhalierte die andere Kultur. „Ich kenne Leute aus der ganzen Welt. Ich kann mich überall bewegen.“ Lange arbeitete sie in der Kunsttherapie: im Hospiz, im Entzug, mit Jugendlichen. „Die arbeiteten teilweise komisch“, sagt sie nachdenklich und meint damit die Einrichtungen. „Mit Zuckerbrot und Peitsche.“ Sie selbst redete Tacheles mit den Jugendlichen, stellte ihre Regeln auf, gab eine extra Ration Zigaretten, lud ‚zum Auskotzen‘ in ihr Atelier ein und hörte zu. Nach dreißig Jahren wollte sie ihr eigenen Ding machen.

„Dresden ist mein Zuhause geworden. Hier lernst du Kulturschaffende aus der ganzen Welt kennen“, sagt Ingo, zieht ihren Lippenstift nach und tupft das überschüssige Rot mit einem Tüchlein fort. „Klar, es ist schon Hardcore, was hier abgeht. Aber ich bin zuversichtlich.“ Ihre Vision für die Zukunft? „Deutschland nazifrei.“ Ingo R lebt und arbeitet weiter, mit viel natürlicher Neugier, selbstverständlichem Humanismus und einem wilden Herzen, so rot und frisch wie ihr Lippenstift.

Alex Affenzahn + Gabriele Nagel

05. Dezember 2020 Corona Moon

Von Ljuben Stoev (*1939 – †2016) – Sofia / Bulgarien

Soziale Außenseiter und die Lebensumstände der Menschen in seiner Heimat Bulgarien definieren zu großen Teilen das künstlerische Schaffen des Malers und Grafikers Ljuben Stoev. Ausgebildet an den Hochschulen für Bildende Künste in Sofia und Dresden, ent-wickelte er eine individuelle, mit Ironie und Humor versehene Ästhetik zur Darstellung sozialkritischer Themen. Dabei kombiniert er eigene grafische und malerische Werke ge-konnt mit Gegenständen aus dem alltäglichen Leben und präsentiert dem Betrachter ein visuelles Theater des Absurden. Virtuos bewegt sich der Künstler hierbei zwischen den Genres Collage und Installation.

Demgegenüber steht Ljuben Stoev’s Frühwerk, welches sich unter anderem thematisch mit den Impressionen der von ihm bereisten Länder beschäftigt. Als Reisender auf bulga-rischen Handelsschiffen während der 70er Jahre beschreibt er seine Eindrücke auf Holzschnitten und in Tuschezeichnungen. Stilistisch noch am Realismus der 20er Jahre orientiert, entwickelt er dabei jedoch schon seine eigene expressionistische Ausdrucks-form, welche das gesamte Lebenswerk dieses vielseitigen Künstlers durchdringt.

Als prägende Figur der bulgarischen Kunstszene war Ljuben Stoev in zahlreichen Aus-stellungen in seiner Heimat und im Ausland vertreten. Sein Werk gliedert sich in thematische Zyklen. Einige davon sind in diesem Herbst erstmals in Dresden zu sehen. "Dreimal um die Welt - Grafik und Malerei" wurde im Weltclub ausgestellt. Zeitgleich zur aktuellen Ausstellung "Und die im Dunkeln sieht man nicht" in der Städtischen Galerie Dresden präsentiert auch der Jugend- & Kul-turprojekt e.V. bedeutende Ausschnitte aus dem beeindruckenden Werk dieses bulgarischen Künst-lers in der Full Moon Gallery.

Coco N

31. Oktober 2020 MASKARADE

Ausstellung von Enas Arabi

Wir alle nutzen tagtäglich Masken, um uns in einer uns genehmen Form zu präsentieren. Wir zeigen ein Bild von uns, hinter dem sich Freude und Zufriedenheit, aber auch Angst, Trauer oder Unsicherheit verbergen. Einer syrischen Legende nach gibt es in uns ein magisches Kästchen, in der sich unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit sammeln und mit deren Hilfe wir entscheiden, welche Maske wir in welchem Moment tragen. Um hinter die Maske schauen zu können, benötigen wir einen Schlüssel für das magische Kästchen. Viele Menschen kennen jedoch den passenden Schlüssel für ihr magisches Kästchen nicht und können diesen daher auch nicht mit anderen teilen. Unter den vielen Schlüsseln, die wir für das magische Kästchen haben, müssen wir den richtigen finden, der uns von der Maske befreit.

01. Oktober 2020 Harvest Moon

von Ana Pireva

Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, den Oktober in der Full Moon Gallery des JKPeV zu begrüßen, als die Eröffnung der Ausstellung „Harvest Moon“ der Künstlerin Ana Pireva! Und was für ein Riesenerfolg! Mehr als 70 Besucher nutzten die klare Vollmondnacht und den strahlenden Erntemond, um eine Reihe von Aquarellen und Tuschezeichnungen der bulgarischen Künstlerin, die derzeit an der HfBK Dresden studiert, zu bewundern.
Jugend- & Kulturprojekt e.V. ist stolz darauf, Anas Werke in den Schauflächen der Full Moon Gallery kunstvoll zu illuminieren. Folkloristische Bezüge aus den bulgarischen Traditionen, die Versammlung von Geistern gemischt mit immer noch lebendigen Legenden und Mythen, faszinierten und inspirierten viele Besucher, die auch die Möglichkeit hatten, ihre Gedanken und Gefühle mit der Künstlerin zu teilen.

o2. September 2020 Vielleicht Gestern

von Angel Vasilev

Am 2. September öffnete die Full Moon Gallery ihre Fenster für den einheimischen Künstler Angel Vasiliev, der seine Ausstellung "Vielleicht Gestern" präsentierte. Der Künstler erklärte, zum Namen "Vielleicht Gestern" oder "Maybe yesterday", es sei eine lustige Erinnerung an ihn selbst, seine Arbeit nicht für morgen ruhen zu lassen, sondern künstlerisch im heute - eben am besten gestern schon - produktiv zu sein. In der Ausstellung der Full Moon Gallery präsentierte Angel sechs Kunstwerke, die durch zwei Jahre Reisen inspiriert wurden.

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Angel Vasilev kommt aus Bulgarien.Er studierte zunächst Kunst an der Kunsthochschule in Lovech, später Kunst und Pädagogik an der Universität “St. Kliment Ohridski” in Sofia. Seit 20 Jahren ist er freischaffender Musiker und bildender Künstler. Er ist Mitglied von “art in action” und “ALOS”, zwei NGOs, die Projekte, internationale Austauschprogramme und Workshops organisieren, mit dem Ziel, Bildung in Richtung Kunst weiterzuentwickeln. In den letzten 3 - 4 Jahren konzentrierte er sich auf Komposition und die Situation um ihn herum. Angel setzt sie mit einem surrealistischen Ansatz in die Malerei um. Er minimiert auch Formen und Perspektive, indem er sie zu abstrakten Kompositionen kombiniert. Seit 2016 arbeitet und lebt er in Dresden.

03. August 2020 facebook

von Jakyeong

 

Am 3. August um 21:00 Uhr öffnet die Full Moon Gallery zum ersten Mal ihre Fenster mit der ersten Ausstellung „Facebook“ der Künstlerin Jakyeong. Sie hat das Leben verschiedener Menschen auf der Straße beobachtet, in Zeitungen dazu gelesen, Flyer und Werbespots betrachtet. In den Augen einer Fremden sehen die Menschen vielleicht nicht so vertraut aus, manchmal wirken sie sogar bizarr.

Jakyeongs Alltag inspirierte sie dazu, diese Erfahrung in ihrer Kunst zu verarbeiten, indem sie verschiedene Figuren und Farben zu seltsamen Themen kombinierte und dabei westliche Motive mit koreanischer Volkskunst vermischte. Gegenwärtig ist ihre Lieblingsfigur der Tiger, der stark mit dem koreanischen Volk und der koreanischen Volkskunst assoziiert wird. Als autodidaktische Malerin entsprechen ihre Werke vielleicht nicht ganz den akademischen Regeln, aber sie fühlt sich frei, verschiedene Materialien und Techniken für ihre Werke anzuwenden.

Jakyeong hat in Bern in der Schweiz und in Bologna in Italien gelebt und arbeitet derzeit in Dresden. Ausstellungen von Jakyeong fanden im Juli 2018 in der Luda Gallery Seoul und im Juli 2019 in einem privaten Ausstellungsraum in Zirtow statt.

 Sie hat das Leben verschiedener Menschen auf der Straße beobachtet, durch Zeitungen, Flyer und Werbespots. In den Augen einer Fremden sehen die Menschen vielleicht nicht so vertraut aus, manchmal wirken sie sogar bizarr.

Jakyeongs Alltag inspirierte sie dazu, diese Erfahrung in ihrer Kunst zu verarbeiten, indem sie verschiedene Figuren und Farben zu seltsamen Themen kombinierte und dabei westliche Motive mit koreanischer Volkskunst vermischte. Gegenwärtig ist ihre Lieblingsfigur der Tiger, der stark mit dem koreanischen Volk und der koreanischen Volkskunst assoziiert wird. Als autodidaktische Malerin entsprechen ihre Werke vielleicht nicht ganz den akademischen Regeln, aber sie fühlt sich frei, verschiedene Materialien und Techniken für ihre Werke anzuwenden.

Jakyeong hat in Bern in der Schweiz und in Bologna in Italien gelebt und arbeitet derzeit in Dresden. Ausstellungen von Jakyeong fanden im Juli 2018 in der Luda Gallery Seoul und im Juli 2019 in einem privaten Ausstellungsraum in Zirtow statt.

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